Formando Rutas ist ein audiovisuelles Bildungsprogramm über den Lithiumabbau in der Atacama-Wüste, die Verantwortung der Automobilhersteller und über Lösungen jenseits des einzelnen Elektroautos. Ziel ist es, den Wissensaustausch zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden zu fördern, um das Verständnis für einen echten gerechten Übergang zu grünen Energien zu verbessern und eine zeitgemäße urbane Mobilität zu fördern.

In 10 Kurzfilmen – hauptsächlich in der Atacama-Region und in Berlin gedreht – werden die Forderungen von betroffenen Gemeinden, Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Fahrradorganisationen, Arbeiter*innengewerkschaften der Lithium- und Automobilbranche, betroffenen Gemeinden in Brandenburg (Deutschland) und Stadtentwicklungsexpert*innen gezeigt.

Das Bildungsprogramm liefert einen kritischen Blick auf das konventionelle „grüne Wachstum“, das von Regierungen, Unternehmen und einigen Nichtregierungsorganisationen gefördert wird, von dem jedoch nur große Bergbauunternehmen und Automobilhersteller profitieren.

Anhand von Kurzfilmen, Unterrichtsleitfäden, Postern und weiterführenden Videos werden alternative Diskurse vorgestellt, damit Erwachsenenbildung und Lehrer*innen in der Sekundar- und Hochschulbildung eine Grundlage für kritisches Denken schaffen können, um Schüler*innen Student*innen als Akteur*innen des Wandels anzuleiten.

Wer wir sind

Juan Donoso ist ein audiovisueller Produzent und Autor zu sozial-ökologischen Themen mit Sitz in Berlin. Er sucht neue Dialoge zwischen antikapitalistischen Bewegungen und dem Aufbau von Gemeinschaften, indem er „von unten“ agiert und den kommunikativen Austausch zwischen einer Vielzahl von Solidaritätsnetzwerken erleichtert. Er ist auf der Suche nach Lösungen für das Klima, ein Abenteurer von Erzählstrategien und überzeugt von der transformativen Kraft von Geschichten.

Daniela Carvajal ist eine Anthropologin, Fotografin und Filmemacherin aus Nordchile. Sie lebt derzeit in La Serena, Chile, nachdem sie in verschiedenen Städten und Ländern gelebt hat. Von dort aus entwickelt sie verschiedene Projekte in Eigenregie und arbeitet als Freiberuflerin. Ihre Arbeit konzentriert sich vor allem auf Umweltkonflikte, soziale Bewegungen, das immaterielle Erbe Lateinamerikas, Migration und Gender.

Aline Juárez ist eine mexikanische Filmemacherin, die in Berlin lebt. Sie hat an mehreren künstlerischen Projekten mitgewirkt, die meist mit marginalisierten Gemeinschaften oder der Migrant*innen-Diaspora in Europa und Lateinamerika zu tun haben. Außerdem hat sie eng mit Aktivist*innen, Bewegungen und Künstler*innen in Deutschland, Mexiko, Chile und Spanien zusammengearbeitet.

Ihre Dokumentar- und Spielfilme befassen sich mit sozialen und politischen Themen und porträtieren den Widerstand von Randgruppen. Ihre Filme als Regisseurin (Días de lucha, días de luto; Voces Desplazadas; Wären Sie mal besser zu Hause geblieben) und als Kamerafrau (Parda) wurden auf mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt.

Als eine Gemeinschaft von Menschen, denen dieses Thema am Herzen liegt, können wir eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um zu helfen. Mit Ihrer Spende werden wir neue Kurzfilme, Veranstaltungen und Bildungsmaterialien entwickeln - gemeinsam können wir die Salzwüsten und Feuchtgebiete der Anden schützen!

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